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Sun@Night

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Auf der Autobahn, an einem Wochenende, irgendwo zwischen 11:00 Uhr und 12:00 Uhr und A4 und A10. Zwei Personen, sich vertraut und entspannt, angespannt auf dem Weg. Auf dem Weg zum Club, zur Location, zum Auftritt - in's gewisse Ungewisse. Diese Fahrten machen immer und immer wieder Spaß, sind anstrengend und haben ein Ziel vor den Augen. Die Gespräche zwischen Beiden drehen sich um ganz banale Wichtigkeiten, enden gern in Streitigkeiten und der Ton macht die Musik, und wo das alles hinführt wissen sie nicht, wo es herkommt im Ansatz, hier für Dich.

Annika Pfeiffer die Beifahrerin, heute 28 Jahre alt und immer noch jung und aufstrebend, als Sängerin, Songwriterin, am Klavier, am Synthesizer vor einem weißen Blatt Papier und ständig mit Musik im Ohr:
New Kids On The Block, East 17, die 80iger, The Best Of ABBA, Dirty Dancing, Eric Clapton, Mama'a russische Popmusikkasetten alá Ala Pugatschjeva, Celine Dion, Juliane Werding, George Michael, Prince, Marla Glen, Nirvana, Michael Jackson, Sarah McLachlan, Amanda Marshall, Madonna, das erste Album von den Black Eyed Peas, Moloko, Kleerup, Robyn, Deadmau5, Kings Of Leon, 2Raumwohnung, Oliver Koletzki, Faithless, Joe&Jessey mit "Pure Honey" und mittendrin knallig, bunter Vocalhouse mit Live Vocaledits von Le Tompé feat. Jenny Casparius.

Annika's erster eigener Song entstand in der Grundschule, eine Coverversion von Yesterday, auf Deutsch, Namens:
"Unterricht .. Mathe, Zeichnen, Deutsch und Englisch .. Unterricht ist langweilig .. oh Unterricht ist schrecklich"

Neben all den Sorgen die klein Annika bereitet hat war sie auch brav engagiert  in ihrer Tanz- & Gesangsausbildung an den verschiedensten Musikschulen und Tanzschulen Berlin'sob als tanzende Katze im Kindermusical "Wohin mit dem Gespenst", in Lackschuh & Samtrock gekleidet als Weihnachtsengel im Ballett oder heute als selbstständige, freischaffende Künstlerin, die sich neben ihrem braven Dasein ein wenig früher als Normal ihre Inspiration im legendären Berliner Techno Club "Tresor" geholt hat Noch heute sagt sie: "..danke Sascha, das du sie und deine kleine Schwester einfach heimlich und nach langem betteln einfach mitgenommen hast.."

Berliner Clubkultur mit all ihren Facetten, ob im Casino, Ostgut, Nontox, Geburtstagsclub, Subground, der Pfefferbank, den Reinbeckhallen, der Maria, dem Icon.. hat definitiv geprägt, aber war nicht alles.

Das ständige Streben von Annika nach mehr, vor allem der Möglichkeit mit eigener Musik etwas, Menschen zum tanzen & weinen zu bewegen, brachte sie über die Plattenteller und das Herz von Martin - ihrem Mentor in Sachen: "Housemusic - Housemusic is not for everyone - it's a spiritual thing - a body thing - a soul thing" und genau das brachte sie endgültig dazu selbst Musik zu produzieren.

2007 lernte Annika den Produzenten Al Winter kennen, es entstand das Projekt "Summer & Winter" und als sie 2009 über einen Newsletter davon erfuhr, das Le Tompé kreative Leute sucht hat sie, hat sie sich dort vorgestellt, und Jens kennengelernt, der gerade am Steuer sitzt…

Eine Hand am Lenkrad, routiniert, sicher, lässig - ein Typ Ein Typ der mit  Professionalität im Musikbusiness, als DJ, Veranstalter, Agenturchef, Produzent, Freund und Freund guter Musik durch Ehrlichkeit, Beständigkeit, einer facettenreichen, bunten Vergangenheit, ein Typ ist der nach vorne schaut. In diesem Moment auf, auf das graue Band, die verhasste, geliebte Autobahn.

Einige Strecken, die er mit Annika zusammen zurücklegt, könnte er mittlerweile mit geschlossenen Augen fahren. Dem liegen unzählige Gigs in sämtlichen Clubs, in Discotheken, auf kleinen unerlaubten wie auch namenhaften großen OpenAirs zugrunde. 2009 feierte Jens im Ziehwerk Delitzsch, für ihn und  nicht nur ihn eine Location in seinem Heimatort, die zuvor in der Zeit von 2000 bis 2006 als Shootclub Geschichte geschrieben hat, sein 10 jähriges Jubiläum als Dj Le Tompé. An diesem Abend spielte er  Tracks wie "Tausend Tränen Tief", "One Fine Day", "Lucky Star" und "Together". Aus einem Set wurde eine Geschichte, die sich als Gänsehaut und Schweiß verkleidet über die tanzende Menge gelegt hat.

DAS! was Musik mit einem machen kann, wie Musik auf dem Dancefloor Menschen bewegen kann. Die Mädchen auf der einen Seite, die Jungen auf der anderen. Damit fing mit 13 Jahren im Schülerzentrum für Jens alles an. 60 Stunden allgemeinnützige Arbeit, an der Seite von Uwe. Uwe war Discjockey und seine mobile Discothek wurde von nun an durch die Unterstützung von Jens aus dem Barcas in allen Einzelteilen herausgetragen, aufgebaut und wieder abgebaut.

Mitte der 90er ging es in diesem Zusammenhang  auf eine illegale Technoparty - Underworld Techno. In dieser Nacht bekam er von DJ Dick eine orangefarbene Schallplatte von Frankfurt Beats geschenkt. Die erste Platte, da war sie. Es war überhaupt das erste mal das Jens eine Platte in der Hand gehalten hat. Aus der Faszination vom erlebten wurde eine Passion. Passion Techno und Passion Party. Es entstand eine Art Paralleluniversum zum alltäglichen soliden Leben, welches ach so brav erscheinen konnte und wo man quasi seinen Soll erfüllt hat, ohne die Verbindung zur Nacht zu verlieren.

Eine abgeschlossene Ausbildung zum Elektriker, ein 2009 abgeschlossenes Studium zum Automatisierungstechniker und das damit zusammenhängende Talent zum Programmieren, hat für die Entstehung und Gestaltung verschiedenster Webseiten und Arbeiten in und mit allen Medien die Freiheit mit sich gebracht die es Jens in seiner Laufbahn in Zusammenarbeit mit Persönlichkeiten, Veranstaltern, DJ's, Sängerinnen und Sängern, Musikern, Produzenten, Freaks und verrückten Freaks und und und.. Es hat die Freiheit mit sich gebracht Ideen, Visionen die auf Partys entstehen umzusetzen. Die Verbindung, man muss es so bieder beschreiben, die Verbindung aus Talent und harter Arbeit hat sich bewährt.

Während exzessiver Partys in der Küche und Co, den ersten eigenen Veranstaltungen im Dezernat 6 und mit dem ersten eigenen Plattenspieler wurde aus Jens "Tompe", später im Rausch von House wurde daraus Le Tompé.

Über Marcus Welby fing Tompe dann an in Leipzig, im Trabbi von Location zu Location zu fahren um den FLYER, DEN FLYER mit seinen legendären Covern zu verteilen. Im Jahr 2000 fand das Area 51 Pulse 2000 Open Air statt. Gemeinsam mit der Posse: Wolle XDP, Fengarie, Marcus Welby, Rick de Weil und dem Sound von Sunshine People. Es folgen 5 erfolgreiche, emotionale Jahre im und mit dem eigens gegründetem Shootclub. Der Musikalisch größte Gewinn und Spiegel des Sounds dieser prägenden Zeit war das Label Verlustrecords. Disco, House, mutig und illegal. Das Interesse an der Zusammenarbeit mit kreativen Leuten aus der Musikbranche ist die Quintessenz für die Entstehung der Agentur Shootingallstars, Eine Agentur die heute als Global Stage mit ihren Künstlern im Raum Mitteldeutschland bekannt ist. 2006 - Closing Party im Shootclub. Es ist die Geschichte die sich einige Jahre später am selben Ort noch einmal durch ihren Soundtrack als Gänsehaut und Schweiß über die Menge gelegt hat und in ihrem Universum unsterblich zu sein scheint.

Als sich 2009 Jens und Annika das erste Mal bei einem Kaffee in Leipzig über ihre Ideen ausgetauscht haben viel auf - das sie beide gern Kaffee trinken sich dabei ausgiebig unterhalten können. 3 Jahre später ist das nicht anders. Heute spielen sie in der Jukebox. Noch 30 Minuten und sie sind da, der Gig geht bis 3Uhr. Beide sind  nervös, nicht wegen dem Kaffee. Seit dem Erfolg mit "Where is your mind" und der Planung und Arbeit im Studio für die nächste Veröffentlichung sind die Ideen vom ersten Treffen zur Überzeugung geworden. Das merkt man spätestens wenn man beide zusammen als Sun@Night auf der Bühne, Annika am Mikro, am Klavier, auf dem Dancefloor, Jens vor dem Laptop, am Mischpult und vor dem Drum Pattern erlebt. Der Titel der nächsten Release diesen Sommer - ENDLOS - spricht für sich. Ihre Statements als Team und mit ihrer Passion für das was sie tun MUSIC&DANCE und FRIENDS&FANS spricht für Dich.